Patientenkolloquium 2019
Das Universitätsklinikum Bonn möchte Sie auch 2019 wieder für das Patientenkolloquium "Uni-Medizin für Sie: Mitten im Leben" herzlich einladen ... weiterlesen

Das maligne Melanom

Die Behandlung des malignen Melanoms stellt eine große Herausforderung in der Dermatologie dar. In der molekularen Pathogenese des malignen Melanoms beim Menschen spielen eine genetische Prädisposition und Umweltfaktoren wie die UV-Exposition eine wichtige Rolle. Multiple genetische Schädigungen von Pigmentzellen in der Haut führen zu maligner Entartung, invasivem Wachstum und Metastasierung von Melanomzellen in die regionalen Lymphknoten und die inneren Organe. In frühen Stadien der Erkrankung kann die Mehrzahl der Patienten durch Exzision des Primärtumors dauerhaft geheilt werden. Mit zunehmendem Wachstum der Melanomzellen in die Tiefe steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit einer Metastasierung in die regionalen Lymphknoten und die inneren Organe. Bei einer vertikalen Tumordicke von mehr als 4 mm entwickeln etwa 50% der Patienten im weiteren Verlauf der Erkrankung Metastasen. Im Stadium der Fernmetastasierung ist das Melanom bis heute nur in Ausnahmefällen heilbar. Wie bei vielen anderen Tumoren wäre es wünschenswert, durch eine frühzeitige Behandlung von Risikopatienten die Metastasierung zu verhindern.


- DFG-Projekt mit dem Titel „Regulation and modulation of anti-tumoral cytotoxic T cell responses in the microenvironment of primary and metastatic melanoma“ im Sonderforschungsbereich 832 „Molecular basis and modulation of cellular interactions in the tumour micorenvironment“ (Sprecher Prof. Dr. Hallek)

- Sachbeihilfe der Deutschen Krebshilfe mit dem Titel „Molekulare Charakterisierung UV-induzierter primärer und metastasierender Melanome in einem neuen genetischen Mausmodell“ Teilprojekt A9 im Verbundprojekt „Molekulare Mechanismen der Entstehung und Progression des malignen Melanoms“ (Sprecher: Frau Prof. Dr. Boßerhoff)