Patientenkolloquium 2019
Das Universitätsklinikum Bonn möchte Sie auch 2019 wieder für das Patientenkolloquium "Uni-Medizin für Sie: Mitten im Leben" herzlich einladen ... weiterlesen

Strahlentherapie

Für lokalisierte kutane Lymphome (z.B. Tumoren bei MF oder bei B-Zell Lymphomen) ist die Röntgenweichstrahltherapie (Dermopan, 6 -10x 200 cGy, 50 KV, 2x/Woche) mit 20 - 50 kV eine sehr nebenwirkungsarme und effiziente Methode.
Auch größere Lymphommanifestationen lassen sich der Bestrahlungsbehandlung zuführen.
Diese Behandlungsform lässt sich gut mit einer systemischen Gabe von Interferon, Retinoid oder Chemotherapeutika kombinieren.

Bei der Mycosis fungoides können durch eine Bestrahlung mit schnellen Elektronen bei einem Teil der Patienten langanhaltende Remission erreicht werden.
Diese Behandlung sollte allerdings erst in fortgeschritteneren Stadien versucht werden.
Es werden in der Regel 30 bis 40 Gy in einer Fraktionierung zwischen 1,5 bis 2,0 Gy, 3 bis 4 Mal pro Woche als Ganzhautelektronentherapie appliziert.
In fortgeschrittenen Stadien können auch Behandlungen mit einer Dosierung von 1500 - 3000 cGy eingesetzt werden, um einen palliativen Effekt zu erzielen.